Die Arbeit, oder: Vom Start zum Ziel

Im folgenden möchte ich dir und Ihnen einen Einblick geben, in den Weg von der Arbeit und seine Beweggründe und die daraus resultierenden Ziele, denn so formuliere ich es sehr gerne: Nichts geschah hier ohne einen entsprechenden Grund.

Dieses Kapitel ist eingeteilt in verschiedene Unterpunkte:

1. Einleitung
2. Problemstellung
3. Lösungsansätze
4. Der Gewählte Lösungsweg
4.1. First person-narrator
4.2. Probleme der Quellenarbeit
4.3. Technische Umsetzung
4.4 Dramaturgische Aufarbeitung
4.5 Multimedialer Aufbau
4.6 Zielgruppe
5. Anspruch der Führung
6. Anmerkungen

 

1. Einleitung:

Im hessischen Landesabitur besteht die Möglichkeit bei dem 5. Prüfungsfach zwischen drei Prüfungsarten zu wählen. So ist dem Schüler oder der Schülerin freigestellt, sich einer zweiten mündlichen Prüfung, einer Präsentationsprüfung oder einer besonderen Lernleistung zu unterziehen.[1] Auch ich stand vor dieser Wahl im Jahr 2016 und habe mich final für die „Besondere Lernleistung“ entschieden. Denn ich wollte etwas entwickeln, wovon, nach der Fertigstellung im Rahmen der Abiturprüfung, andere Menschen noch profitieren könnten. Die „Besondere Lernleistung“ ein eine projektbezogene Prüfung und umfasst eine wissenschaftliche Ausarbeitung festgemacht an einer selbstformulierten Fragestellung. Und gerade diese Art der Arbeit hatte mich gepackt. Alleine zu entscheiden, selbst zu konzipieren und sogar selbst zu forschen, hatte mich schon vor einer Themenwahl dazu gebracht mich für eine „Besondere Lernleistung“ zu interessieren.

Im Rahmen des Geschichtsunterricht wurde mir oft vor Augen geführt welche Rolle die langen Linien der Geschichte im Jetzt und in der Zukunft spielen und was wir von ihnen lernen können. So formte sich in meinem Kopf schnell die Idee, die Bedeutsamkeit von historischen Entwicklungen an die weiter zu geben, die aus ihnen lernen und ihre Fehler nicht mehr wiederholen sollten. Es ging mir um die Entscheider von Morgen, die jungen Erwachsenen.

Ich wollte ihnen etwas, wie ich finde, sehr Wichtiges vermitteln. Ich wollte dafür sorgen, dass sie die „größte Katastrophe der Neuzeit“, wie es Kurt Bauer, Sozialhistoriker und NS-Forscher einst formulierte, und ihre Bedeutung verstehen konnten.[2]

Es ging mir nicht darum etwas zu entwickeln, was einfach nur die Geschichte erzählen sollte, vielmehr wollte ich etwas erstellen, mit welchem die Nutzer verstehen könnten, wie es zu den entsprechenden Entwicklungen kam, um somit aufzuzeigen, welche Rückschlüsse man daraus in der Gegenwart ziehen kann.

 

 

2. Problemstellung:

Bundespräsident Gauck hatte erst jüngst gefordert, dass in Schulen jeder neue Jahrgang über eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit den Verbrechen der Nazi-Diktatur in Deutschland konfrontiert werden muss.[3]

Ist es möglich solch ein Produkt zu entwickeln, welches sich zeitgemäß mit diesem Teil der deutschen Geschichte auseinandersetzt?

Unter diesem Aspekt müssen wir einmal die aktuellen Forschungen zur Geschichts-Didaktik betrachten, welche dieses Thema näher untersucht haben.

So wird der Effekt von Geschichtsunterricht zum Thema „NS“ beispielsweise als sehr gering beschrieben.[4]

Doch woran liegt das?

Empirische Erhebungen haben ergeben, dass der herkömmliche Geschichtsunterricht, also Lernen mit dem Schulbuch, in der Klasse bleiben und eher abstrakte Größen (Reich, Europa) keine sehr guten Ergebnisse einbringt.[5]

3. Lösungsansätze:

Um also eine zeitgemäße Auseinandersetzung ermöglichen zu können, gilt es daher diese genannten Strukturen zu durchbrechen und auf einem neuen Pfad Möglichkeiten auszuloten, mit denen man Gaucks Anforderungen entsprechen könnte.

Jedoch wäre es falsch sich nur auf die eigentlichen Verbrechen zu konzentrieren, wie  es auch Harald Welzer, ein deutscher Soziologe und Sozialpsychologe  einst formulierte: „Die NS-Geschichte allein von ihrem Ende her zu erzählen, von den Leichenbergen, verschließt den Weg zurück zu den Anfängen. Die entscheidende Frage ist, wie sich diese Gewalt aus einer modernen Gesellschaft heraus entwickeln konnte.“  Meik Zülsdorf-Kersting, Professor für Didaktik der Geschichte, ist weiterhin der Meinung, dass das Unspektakuläre meist erhellender ist, als der Horror der Vernichtung. Er meint damit Fragen wie: „Wie verhielt sich ein Finanzbeamter bei der „Arisierung“? Was passierte bei einer Versteigerung jüdischen Besitzes? Wieso meldeten sich deutsche Männer und Frauen freiwillig zum Wachdienst im KZ?“[6]    Es muss also mehr im Vordergrund dieser Arbeit stehen den Weg zu dieser Entwicklung zu beleuchten, als die eigentlichen Verbrechen.

So betont auch Richard von Weizsäcker in seiner Rede 1985 die Kontinuitätslinien: „Wir dürfen den 8. Mai 1945 nicht vom 30. Januar 1933 trennen.“ Nicht im Ende des Krieges sei die Ursache für Flucht, Vertreibung und Unzufriedenheit zu sehen, sondern in seinem Anfang und im Beginn der Gewaltherrschaft die zum Krieg geführt habe.[7]

Doch neben dem Weg zu den Anfängen ist auch der Blick in die darauffolgende Zeit gut um festzustellen, wie die kommenden Generationen sich mit diesen vorangegangenen Entwicklungen auseinandersetzten. Auch auf diesen relevanten Teil von geschichtlichen Entwicklungen sollte eingegangen werden.

Nachdem nun der genauere inhaltliche Umfang definiert wurde, muss die Frage beantwortet werden auf welche Weise man sich mit diesem auseinandersetzt.

Entgegen der Behandlung von Themen an abstrakten Größen, wie zum Beispiel eine Entwicklung im gesamten Reich, wird einer lokalgeschichtlichen Auseinandersetzung ein höherer Erfolg zugeschrieben.

Es geht hierbei um das Lernen der ,großen Geschichteʻ am Beispiel des eigenen Ortes.[8]

 

Denn die Lokalgeschichte eröffnet gute Möglichkeiten, die Funktionsweise von Entwicklungen, so zum Beispiel von der Machtübernahme oder aber der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, zu erklären.[9] Denn diese kleinen Räume stellen ein kleines, in sich geschlossenes System da, welches in gewisser Weise für sich unabhängig handelt.

Eschwege bietet sich durch die vielfältigen Ausarbeitung zu diesem Teil der Vergangenheit an[10], zur Vermittlung von Lokalgeschichte genutzt zu werden.

Eine weitere positive Wirkung erzielt das Konzept ,Lernen am anderen Ortʻ. So sei die Wirkung des vermittelten Wissens auf den Schüler nochmal gesteigert wenn die Lernumgebung mit dem Inhalt des Zu lernenden verknüpft werden könne. Das Lernen an Originalschauplätzen ist hierbei die bestmögliche Form.[11]

Dies ist vor allem bei Lokalgeschichte einfach möglich und erzielt trotzdessen große Erfolge.

Weiterhin sollte man beachten dem Partizipant auf Augenhöhe zu begegnen, dies ist zum einen bei der stofflichen Aufarbeitung, also dem Inhalt zu beachten, jedoch auch bei der Darreichungsform. Man muss hierbei Überlegen, ob die Vermittlung des Wissens über Texte und Bücher noch ,auf der Höhe der Zeitʻ ist und ob es andere Möglichkeiten gebe.

Betrachtet man die Zielgruppe genauer so erkennt man, dass sie zu den Digital Natives gehört, also der Generation, die von klein auf mit den Errungenschaften des digitalen Zeitalters in Kontakt war.[12]

Gerade diese Gruppe ist in der Welt von Multimedia zuhause und ist diese Nutzung gewöhnt, um ihnen auf Augenhöhe zu begegnen lässt es sich somit zwangsläufig nicht vermeiden Multimedia zu nutzen. Dies ist jedoch längst kein Geheimnis mehr, Produktionen dieser Art finden bisher Einsatz in verschiedenen Museen zur Visualisierung von historischen technischen Maschinen und mechanischen Meisterwerken vergangener Jahrhunderte, sowie zur Aufbereitung der Firmengeschichte von Unternehmen der Region.

4. Der Gewählte Lösungsweg:

Möchte man nun alle diese Ansätze vereinigen so gilt es ein Konstrukt zu formen, welches dieses Wissen multimedial, unterwegs und lokalgeschichtlich vermittelt. All diese Anforderungen kann eine Führung, die multimedial durchgeführt wird erfüllen. Diese soll zum einen den Weg in den Nationalsozialismus klären, als auch die Auseinandersetzung mit dieser Vergangenheit berücksichtigen.

Diese Führung galt es zu entwickeln.

4.1. First person-narrator:

Auch die Wissensvermittlung in Ausstellungen und Museen nutzt diese Möglichkeiten um den Inhalt mit Hilfe der modernen Medien dem Publikum näher zu bringen. Das erste Mal durfte ich diese Art Geschichte zu erzählen vor etwa 10 Jahren erleben. Damals führten mich die Hunde von König Friedrich II in einem Audioguide durch das Lustschloss in Sanssouci.

Doch diese Führung war für mich etwas ganz besonderes. So führte die Einbindung eines Ich-Erzählers dazu, dass über die gesamte Zeit eine gewisse Spannung aufrecht erhalten wurde. Es wurde die eigentliche Geschichte verbunden mit den Erlebnissen der Hunde und damit entstand eine noch größere Spannung. Doch nach weiterer Recherche stellte sich heraus, dass dieses Stilmittel aufgrund einer weiteren Didaktischen Erkenntnis beruhte.[13]

So ist Geschichte in der Vermittlung stets durch eine Perspektive bestimmt. Durch das Einsetzen eines historischen erste Person Erzählers wird diese Perspektive im Gegensatz zu anderen Arten der Vermittlung klar herausgearbeitet.

Aufgrund dieser Erkenntnisse liegt es für mich nah nach Möglichkeit auch in meinem Konstrukt solch einen Erzähler einzubauen.

Bei dieser Entscheidung wurde ich durch eine (nicht repräsentative) Befragung bestärkt, die ich in einer 9. Klasse der Friedrich-Wilhelm-Schule  und einer 13. Klasse des Oberstufengymnasiums durchführte. So gab ein Großteil der Befragten in beiden Gruppen an, Geschichte an sich als interessant zu empfinden, die Darreichungsarten jedoch als nicht optimal. Beide Gruppen wünschten sich zu größeren Teilen mehr Spannung in der Vermittlung. Sie sprechen somit einen Punkt an, welcher durch einen historischen Ich-Erzähler bestärkt werden könnte.

So begann das Konstrukt Form anzunehmen, als multimedialer Stadtrundgang geleitet von einem Ich-Erzähler, bei dem der Nutzer sich mit dem Weg Eschweges in den Nationalsozialismus und der Bewältigung dieser Zeit auseinandersetzten soll. Je weiter sich die Arbeit jedoch von der Theorie entfernte und in die Praxis überging, umso komplizierter wurde die Arbeit und umso mehr Entscheidungen standen an, aber wollte ich etwa zu viel und war das für eine Person überhaupt leistbar? Doch erst einmal weiter:

Neben der Ausarbeitung des eigentlichen Inhalts auf Basis vieler Publikationen und Quellen legte ich weiterhin große Mühen in die Ausarbeitung meines Erzählers.

Durch Zufall stieß ich auf den Namen Karl Goldschmidt und jede tiefergehende Recherche zeigte mehr und mehr die Eignung dieser Person für diese Rolle.

Ich ließ einen realen Sohn dieser Stadt wieder Auferstehen. Karl Goldschmidt war ein Jude, der in Eschwege 1921 geboren wurde, seine Kindheit in Eschwege verbrachte, 1938 auf der Flucht vor den Nazis nach Amerika auswanderte und am Ende des Krieges als amerikanischer Soldat zurück nach Deutschland und dann sogar Eschwege kam. Ich finde diese Person grade deshalb so interessant weil er sich für sein ganzes Leben stark mit Eschwege verbunden fühlte und die Nazizeit sehr kritisch betrachtete. Durch die Arbeit von Anna-Maria Zimmer an ihrem 1993 erschienenen Buch über die jüdische Gemeinde in Eschwege, verband sie mit Karl eine lange Freundschaft und sie besaß viel Material was sie mir freundlicherweise zur Verfügung stellte und was mir ermöglichte Karls Leben genau nachzuzeichnen. Ich stellte Kontakt mit seinen Kindern und Verwandten in den USA und Israel her, da ich ihn nicht mehr kontaktieren konnte, er war 2002 verstorben, und erklärte ihnen meine Idee. Sie waren begeistert und erklärten mir, dass Karl diese Rolle lieben würde. So begann ich Karl, durch ihre Informationen, wieder virtuell zum Leben zu erwecken. Ich erhielt Fotos, von Karl verfasste Familiengeschichten, ein Interview was er über sein Leben einst gegeben hatte, E-Mails, ich telefonierte mit Amerika, mit Israel und erhielt jede Menge Motivation.

Es gelang mir schließlich Karl als Zeitzeugen so genau und unverfälscht wie möglich dazustellen.

Dennoch habe ich bei meiner Arbeit größtenteils darauf verzichtet meine Informationen von Zeitzeugen zu beziehen. Oral History birgt an diversen Stellen Gefahren, welche bei einer wissenschaftlichen Arbeit vermieden werden sollten. Denn diese Aussagen weisen zu Teilen nicht die historische Wahrheit auf sondern sind vielmehr durch diverse Faktoren bedingte Äußerungen. So werden sie beeinflusst durch Erinnerungsvermögen, historische Kenntnisse, ethische Überzeugungen und sicherlich auch das sprachliche Ausdruckvermögen.[14]

4.2. Probleme der Quellenarbeit:

Aber grade diese Oral History ist bei dem ,first person narrator‘ nötig, um dem Charakter eine Authentizität  zu verleihen. So geht es hierbei um die Rekonstruktion von Habitus und sozialem Umfeld um die Person möglichst unverfälscht darzustellen.  Einfügend muss hierbei angemerkt werden, dass der genauen Darstellung spätestens durch einen Schauspieler Grenzen gesetzt sind, da dieser neben dem sicherlich nicht identischen Aussehen auch weiterhin nur eine Rolle verkörpert und sie somit nicht komplett unverfälscht Wiedergeben kann. Es wurde bei der Rekonstruktion von Karl jedoch die größte Sorgfalt an den Tag gelegt um ihn zum einen authentisch darzustellen aber auch die historische  Richtigkeit des Inhalts zu gewehrleisten. So wurde stets darauf geachtet, dass sofern überlieferte Aussagen von Karl verwendet wurden, diese nur als seine Auffassung dargestellt  werden und nicht den Anspruch erheben identisch mit der historischen Wahrheit zu sein.

Jedoch führte auch die inhaltliche Arbeit mit verschiedenen Quellen zu dem Punkt, dass diese sich teilweise widersprachen.

Traten solche Widersprüche auf musste ich entweder die Glaubhaftigkeit der jeweiligen Quellen überprüfen als auch die zeitliche Entstehung berücksichtigen, wobei ich nicht gleich diese als Hauptaspekt heranzog. Kam ich hierbei zu keinem klaren Ergebnis war es nötig nach diesen Informationen selbst zu forschen.

Fehler finden sich jedoch auch in den neusten  Publikationen, dies bemerkte ich, als ich mit Hilfe der neuen „Eschweger Lexikons“ recherchierte und im Verlaufe der Arbeit feststellen musste, das sowohl Geburtsdatum als auch diverse Lebenspunkte der betreffenden Person falsch wiedergegeben wurden.

Doch in den meisten Fällen konnten diese Informationen gut nachgeprüft werden was nicht zuletzt den vielen Vorarbeiten zu dieser Thematik geschuldet war.

So hatte ich nie das Problem zu den einzelnen Themen entsprechende Informationen zu finden. Im Laufe meiner Arbeit erarbeitete ich Informationen welche zwar mein Themengebiet sehr differenziert und äußerst ausführlich erläuterten, die jedoch den Rahmen eines Stadtrundganges gesprengt hätten. Ich las über einzelne Ereignisse meist in verschiedenen Fassungen und unterschiedlichen Blickwinkeln, in einem Umfang, aus dem ich jeweils eine eigene Führung hätte machen können.

Auch erarbeitete ich dutzende Ereignisse die bestimmte Entwicklungen gut Verdeutlichten,

am liebsten hätte ich auch all diese lang und breit erläutert, da ich mir sicher war, dass der Teilnehmer der Führung dann auf jeden Fall die Materie durchdringen würde und die Zusammenhänge verstehen könne. Ich konnte dies aber nicht, ich musste mich auf einzelne Ereignisse kompakt konzentrieren und trotzdem alle nötigen Informationen geben, um den angestrebten Rahmen einzuhalten. Besonders trat dies bei der Gleichschaltung auf gesellschaftlicher Ebene auf, in den Eschweger Geschichtsblättern wird diese Entwicklung beispielsweise in der Faktenlage auf über 16 Seiten dargestellt. Dort werden über sieben Vereinigungen behandelt, die in Eschwege alle eine gewisse Relevanz besaßen. Doch gerade hier ist es nötig eine Auswahl zu treffen. Anderenfalls besteht die Gefahr den Nutzer zu überladen und bei ihm ein Desinteresse zu wecken aufgrund welchem er die Führung beenden könnte.

4.3. Technische Umsetzung:

 

Die Möglichkeit die Führung zu beenden  ist dem Nutzer durch die Umsetzung als Website immer gegeben. Denn dieser kann auf seinem digitalen Endgerät die Führung selber steuern und somit auch beenden. Der Nutzer greift dabei auf eine Website zu, auf der der Inhalt der Führung abrufbar ist. Er ist dabei unabhängig von anderen Menschen oder einem realen Guide und kann somit frei über seine Nutzung verfügen.  Die Grundvoraussetzungen für die Teilnahme an dieser Führung sind relativ gering, so muss der potentielle Nutzer nur über ein Endgerät mit Zugang zum Internet verfügen.

Aufgrund dieser Option liegt das Angebot die Führung für die breite Öffentlichkeit nutzbar zu machen sehr nah.

Hierzu fanden bereits im Herbst 2015 erste Gespräche mit Frau Riedl, der Geschäftsführerin des örtlichen Tourismus-Zweckverbandes statt. So wird die Nutzung und Bewerbung im Veranstaltungsjahr 2017 angestrebt und scheint durchführbar zu sein.

Dies wird weiterhin durch das Eschweger Stadtmarketing begünstigt, dass, wie lokalo24.de im November bekannt gab, sich in Gesprächen über ein kostenloses flächendeckendes W-LAN-Netz in der Innenstadt befindet.[15]

Damit wäre es dann möglich die Medien der Stadtführung schneller auf dem digitalen Endgerät abzurufen und in höherer Qualität zu konsumieren.

Somit könnte diese Führung sogar von jedem Menschen mit W-LAN fähigem Endgerät durchgeführt werden.

Um dem Nutzer bereits jetzt mehr Optionen zu bieten, lässt sich die Führung auch bereits jetzt in zwei Wegen durchlaufen. So besteht die Möglichkeit sie, wie eine normale Stadtführung auch, an den originalen Orten durchzuführen und den Weg abzulaufen, hierbei wird man mittels GPS zu dem entsprechenden Ort geleitet. Weiterhin besteht jedoch auch die Option die gesamte Anwendung bequem von einem beliebigen Ort interaktiv zu durchlaufen. Diese Anwendung richtet sich an Nutzer die den realen Weg nicht auf sich nehmen wollen und die Gruppe die Aufgrund körperlicher Einschränkungen oder wegen realer Entfernung die Stadtführung nicht durchlaufen können.

Der Inhalt des Projektes ist darauf ausgerichtet, dass das Produkt auf beide Arten ansprechend ist und verstanden werden kann, so gibt es zum Beispiel verschiedene Tonmischungen für die jeweilige Art der Führung .

Diese beiden Arten anzubieten erfolgt aus dem Gedanke dem Nutzer soweit wie möglich entgegenzukommen indem er die Führung immer und jederzeit abrufen kann, somit ist man nicht wie bei herkömmlichen Stadtführungen lokal und vor allem zeitlich gebunden.

Auch ist die Möglichkeit gegeben, dass der Nutzer selbst festlegt welche Teile der Führung er wahrnehmen will. So wird zum einen die Möglichkeit gegeben optionale Punkte zu überspringen und somit den Weg der Stadtführung selbst festzulegen.

Die Führung richtet sich auch in anderen Aspekten  nach  dem Point of intrest des Teilnehmers, er kann bei Desinteresse notfalls die Station überspringen, es liegt ihm frei die zu einem Thema zusätzlich gegebene Informationen zu nutzen (Bilder, Verlinkungen oder Literaturvorschläge) oder weiter zu dem nächsten Punkt zu gehen. Durch diesen Umstand glaube ich lassen sich diverse Personen überhaupt erst auf dieses Angebot ein, da sie es hier selbst in der Hand haben, die Führung zu stoppen und einzelne Punkte bei zu starken Desinteresse zu überspringen. Ich hoffe dadurch, dass mehr Personen die Führung auf diese Weise durchlaufen und nicht wegen kleiner Desinteresse das ganze Angebot beenden.

Bis hierhin hört es sich doch erstmal ganz gut an oder? Gar so als sei alles bedacht worden, als wüsste ich genau was ich tat.

Das ich jedoch über keinerlei Fähigkeiten im Bereich der Informatik verfügte, habe ich mir selbst immer wieder verschwiegen. Eines Tages jedoch war für mich klar, dass all das, was ich nun hier beschrieben habe nicht umgesetzt werden konnte, nicht von mir.

Um so größer war meine Freude und auch erstaunen als ich auf der Suche nach einer Lösung für dieses Problem hörte, dass ein Schüler des Beruflichen Gymnasiums in meiner Stadt über genau diese Fähigkeiten verfügte, diese hatte er während mehreren freiwilligen Praktika in IT-Unternehmen selbst beigebracht. Und nicht nur das, wir kannten uns auch schon etliche Jahre hatten uns aber aus den Augen verloren.

Nachdem ich meinen Plan an ihn herangetragen hatte, sagte er mir zu, mich in der technischen Umsetzung im Web zu unterstützen. Er war jedoch weiterhin aber auch echt an dieser Thematik interessiert.

Man könnte sagen, Karls Rettung.

 

4.4. Dramaturgische Aufarbeitung:

Neben den oben genannten Maßnahmen zum Aufbau von Spannung wird versucht ein aufkommendes Desinteresse und Gefühl von Langeweile zu vermeiden, indem die Stadtführung dramaturgisch aufgearbeitet wurde. Sie erhielt einen Spannungsbogen, welcher von der ersten Station an aufrecht erhalten wird. Dies bedeutet, dass diverse Stationen auf einander aufbauen und somit neben dem Anwenden von erlerntem Wissen auch eine Dramatik generieren. Weiterhin wurden bewusst Fragen oder andere cliffhanger  am Ende der jeweiligen Stationen eingesetzt, um den Nutzer zu eigenen Denkansätzen zu animieren und ihn somit in der Thematik zu halten.

 

Aus diesen Gründen war es nötig eine Führung mit festem Start und Schlusspunkt zu erstellen um so einen Spannungsbogen entstehen lassen zu können. Dies wäre mit einer sogenannten „hop on, hop off“ Führung, also einem Rundgang wo der Nutzer an jeder beliebigen Stelle einsteigen kann, nicht möglich gewesen. Somit wird also diese Option ausgeschlossen. Er muss sich jedoch nicht immer zu dem eigentlichen Startort begeben, durch die Konzeption der Führung kann er den Rundgang bis zur der jeweiligen Stelle interaktiv durchführen und sie dann real weiternutzen.

Neben Karl etablierte ich noch eine weitere Rolle in die Führung, seinen Schulkamerad Hans-Norbert. Dieser hatte durch seine zentrale Wohnlage viele Vorkommnisse in Eschwege mitbekommen und sie in einer Schilderung seines frühen Lebens auf eine äußerst einladende Art niedergeschrieben. Neben seiner Rolle verwende ich noch diverse Zitate der jeweiligen handelnden Personen/Institutionen da ich somit meinen Erzählstil beibehalten konnte und nicht in die Wiedergabe von Aussagen verfiel.

Auch spielt die Rahmenhandlung der Führung, also die Geschichte, dass Karl zurück in seine Heimatstadt kommt, in der ,Jetzt-Zeitʻ, er befindet sich somit in einer ähnlichen Situation wie der Nutzer, diesem fällt es aus diesem Grund leichter sich in Karl hineinzuversetzen.

Anordnung der Punkte im Bezug auf die übergeordnete Fragestellung :

Die Stadtführung hat, wie bereits begründet, einen festen Ablauf und füllt etwa 1,5 Zeitstunden, diese Länge wurde von Frau Riedl, der Leiterin des örtlichen Tourismusbüros aufgrund von Erfahrungswerten empfohlen. Festgelegt werden mussten die eigentlichen Stationen der Führung, hierbei galt es ein sorgsames Gleichgewicht zwischen zu vielen Stationen mit zu wenig tiefgründigem Inhalt und nur wenigen Stationen die zwar ausführlich sind, jedoch die gesamte Fragestellung ,Wie kam Eschwege in den Nationalsozialismus und wie funktionierte die Auseinandersetzung mit dieser Vergangenheit?ʻ nicht beantworten können, zu finden.

Dabei analysierte ich, was an der jeweiligen Station vermittelt werden sollte und ob dies in Bezug auf die Zielsetzung relevant sei. So ergab sich schließlich die aktuelle Wahl der einzelnen Stationen und beispielsweise eine vorgeschaltete Einführung zu etablieren. Die eigentliche Stadtführung startet am Stadtbahnhof in Eschwege. Dies ergab sich beispielsweise auch aus dem Umstand die Führung später offiziell zu nutzen.

So betritt ein Fremder der nach Eschwege über den ÖPNV anreist, die Stadt an genau der Stelle und er ist weiterhin auch von Einheimischen gut frequentiert. Zum anderen stand fest, dass die Rolle des Bahnhofs Teil der Führung sein müsse und bot sich ferner als optimaler Startpunkt an. Zum anderen bliebe sonst nur die Möglichkeit  an diesem Punkt zu Enden und die Personen somit aus der Stadt heraus zu führen, da alle anderen Punkte näher an der Innenstadt liegen. Dies wäre suboptimal, da so, nach getaner Führung noch die Möglichkeit besteht in der Stadt beispielsweise weiterführende Literatur zu erwerben, oder andere Sehenswürdigkeiten wahrzunehmen.

Die Führung besteht aus zwei Inhaltlichen Abschnitten, während am Anfang der Weg in den Nationalsozialismus dargestellt wird, besteht der zweite Teil darin, die Auseinandersetzung der nachfolgenden Generationen mit dem Nationalsozialismus aufzuzeigen. Mit diesem Teil wird versucht die Bedeutung von Erinnerungskultur aufzuzeigen und klar zu machen, dass diese nicht aufgegeben werden darf.

Die Stadtführung erzählt die Geschichte an historisch bedeutsamen Punkten, die stets mit jeweiligen Ereignissen verknüpft werden. Diese Punkte befinden sich jedoch durch die ganze Stadt verteilt. Aus diesem Grund kann nicht immer die chronologische Reihenfolge, die auch die Entwicklungen in ihren ursprünglichen Abläufen darstellt,  eingehalten werden. Anderenfalls würden sich sonst unsinnige Laufwege ergeben. Es wird dennoch eine Sinnhaftigkeit gewährleistet, da die Führung nach Thematiken geordnet ist.

Um jedoch trotzdem eine chronologische Herangehensweise an die Thematik zu ermöglichen existiert neben der Stadtführung eine Chronik, in der die wesentlichen Ereignisse in ihrem Ablauf dargestellt werden.

Dem Teilnehmer wird hierbei die Möglichkeit eröffnet sich nach Belieben einen Überblick über den chronologischen Ablauf der Geschehnisse im behandelten Zeitraum in Eschwege zu machen. Möchte der Nutzer daraufhin nähere Informationen zu dem Entsprechenden Thema erhalten, kann dieser mit nur einem Klick auf die entsprechende Stelle der Stadtführung springen.

4.5. Multimedialer Aufbau:

Da der Entschluss gefallen war, das Projekt multimedial aufzubereiten, beschäftigte ich mich eingehender mit der Bedeutung dieses Begriffes und erarbeite meine Führung mit Blick auf eine Ausarbeitung der Uni-Potsdam zur Multimedialität.[16]

 

So musste ich für die multimediale Aufarbeitung neben den schriftlichen Materialien auch Grafiken und Videos beschaffen sowie ein Medienkonzept aufstellen, welches sich mit der Kombination der diversen Medien auseinandersetzte. Doch alleine das Zusammentragen alter Grafiken erwies sich schwieriger als anfangs gedacht. Besonders das Aufarbeiten der Bilder aus dem Stadtarchiv gestaltete sich als äußerst kompliziert, so verfügte das Stadtarchiv zwar über viele Fotografien und diese waren auch zu größten Teilen gut katalogisiert,  dennoch hatte man davon abgesehen diese zu digitalisieren und war weiterhin so weit gegangen alle schon mal für andere Nutzungen digitalisierte Bilder wieder zu löschen, da der Archivar, die digitale Aufbewahrung nicht für Notwendig hielt. Es war somit nötig alle verwendeten Bilder erst aus dem Archiv herauszusuchen und dann zu digitalisieren und zu archivieren. Das Medienkonzept sah vor den Inhalt nach Möglichkeiten medial aufzubereiten und dabei niemals einzelne Medienarten alleine zu nutzen.

So werden, damit sich der Nutzer beispielsweise besser in die jeweiligen Thematiken hineinversetzen kann Bilder des entsprechenden Standortes in der damaligen Zeit angeboten. Nebenbei wird somit auch die Veränderungen des Stadtbildes dokumentiert doch das Hauptaugenmerk liegt darin dem Nutzer einen Blick auf das zu ermöglichen was er aufgrund des Laufes der Geschichte nicht mehr zum sehen im Stande ist und auch Dinge die sich womöglich hinter einer verschlossenen Tür befinden. So kann die Erinnerungstafel im Rathaus die an die jüdische Gemeinde erinnern soll zwar während der Öffnungszeiten des Rathauses betrachtet werden, außerhalb derer jedoch nicht.

Doch das Medienkonzept besagte auch, dass ich beispielsweise auch Videosequenzen benötigte. Zwar konnte ich mir ein kleines Bewegtbild Archiv aufbauen, da ich entgegen den Aussagen des Stadtarichvars dennoch eine Privatperson auftat, die über alte Aufnahmen verfügte, dennoch war es nötig eigene Szenen zu produzieren. Der Nutzer ist jedoch durch das TV eine so hohe technische Qualität gewöhnt, dass man sich dieser entweder anpassen muss, oder man kann etwas erstellen, was das Publikum nicht überzeugen würde. So möchte ich hier einmal zur Verdeutlichung den Arbeitsablauf für einen kleinen Interview Clip  von 2 Minuten Länge erklären. Es beginnt mit der Informationsbeschaffung, also der eigentlichen Frage „Was will ich mitteilen“, darauf folgt die Frage, wie man den Inhalt umsetzen möchte. An dieser Stelle ist man bei einem Text schon fast am Ende der Arbeit angelangt. Doch hier folgt ein langer Weg, das Interview muss vorbereitet werden. Viele Telefonate werden geführt um das Equipment zu besorgen, den Interviewpartner einzuladen und eine Location zu organisieren. Dann müssen die Fragen geschrieben werden und zur Vorschau abgegeben werden. Wenn nun der Tag des Interviews gekommen ist, muss das Equipment zu der Location transportiert, die Technik aufgebaut und das Interview geführt werden. Dann muss alles wieder abgebaut werden, das aufgezeichnete Material in den Computer eingelesen werden und dann gesichtet werden. Nun folgen 5 Stunden am Computer in dem man aus dem Material einen Clip zusammenschneidet. Wir sprechen hier also von einem Aufwand von über 10 Stunden aktiver Arbeit für 2 Minuten Inhalt.

Dies hört sich sehr erschreckend an, gleicht jedoch größtenteils den Arbeitsabläufen von gewöhnlichen Videoproduktionen.

4.6. Zielgruppe:

Gauck erhebt in seiner Forderung zu Anfang den Anspruch jeder Jahrgang in der Schule müsse sich mit der behandelten Thematik auseinandersetzen. Und auch ,Die Zeitʻ vom 4. November 2010 zitiert eine Studie nach der nur noch 29 Prozent der 14- bis 19-Jährigen fürchten, „dass sich so etwas wie der Nationalsozialismus in Deutschland wieder ereignen könnte“. Heutige Jugendliche haben keine Angst mehr, dass unter der demokratischen Oberfläche der Faschismus lauert. Sie halten den drohenden Faschismus für eine Frage von gestern. Diese Einschätzung kann aus einer mangelnden Auseinandersetzung mit diesem Thema hervortreten.

Betrachtet man diese Studie, so kann man daraus schließen, dass dies ein Problem der aktuellen Generation ist. Aus diesem Grund, dass es sich hier um ein großes Problem handelt, erhebt diese Führung den Anspruch als Projekt im Einsatzbereich außerhalb der Schule gedacht zu sein.

Denn aufgrund der Tatsache, dass dies ein Problem ist welches über die ganze Generation hinweg herrscht, kann diese Führung sich nicht an den entsprechenden Lehrplänen orientieren sondern dient, wie bereits erwähnt als weiterführendes Bildungsangebot.

Da jedoch zweifellos Schnittmengen zwischen den verschiedenen Lehrplänen und dem Inhalt dieser Führung existieren besteht die Möglichkeit diese Führung auch im Rahmen des Unterrichts zu besuchen.[17] Gerade dabei, jedoch bei allen anderen Arten auch sollte man sich des Anspruchs dieser Führung bewusst sein.

5. Anspruch der Führung:

Die Führung hat nicht das Ziel, dem User ein finalen Überblick zu geben, dies ist allein schon deswegen nicht möglich, weil sie aus einem subjektiven Blickwinkel erzählt wird. Dieser ist in dem Fall der eines Juden. Die Sichtweisen der Mehrheitsbevölkerung und hier auch der Täter werden also nicht abgebildet.

Vielmehr soll diese Führung anregen sich weiterführend mit diesem Thema  auseinanderzusetzten. Aus diesem Grund wird bei den jeweiligen Quellen angeboten, eine Seite zu öffnen auf der weiterführende Informationen zu den entsprechenden Publikationen gegeben werden und wo man Zugriff auf diese erhalten kann.

Würde also diese Führung im Rahmen einer Unterrichtseinheit durchgeführt werden, so muss der Stadtrundgang im Unterricht gut vor- und nachbereitet werden. Dies gilt vielmehr immer, wenn Klassen den Klassenraum verlassen und zum Beispiel ins Museum gehen oder eine Gedenkstätte besuchen. Da diese Exkursionen alleinstehend im Hinblick auf historisches Lernen fast folgenlos sind. Dies resultiert teilweise aus der Einstellung von Schülern gegenüber schulischen Exkursionen.

In der Vorbereitung müssten die Schüler die Möglichkeiten haben, eigene Fragestellungen zu entwickeln, Vorwissen zu aktivieren und eigene Einstellungen zum Thema „NS in meiner Stadt“ zu thematisieren (Wie viele Juden lebten in der Stadt? Wo lebten sie? Wie sahen Ausgrenzung und Verfolgung aus? Wie hat sich die Mehrheitsbevölkerung verhalten?…).

Fast noch wichtiger ist die Nachbereitung: Hier muss zum einen reflektiert werden, jedoch muss man auch die Perspektive von Karl durch weitere Perspektiven (weitere Lebensgeschichten, andere Opfergruppen, Opportunisten, Mitläufer und Täter) ergänzen.

Auf diese Weise kann hier ein perspektivenreiches Bild erzeugt werden.[18]



Anmerkungen:

  1. Siehe OAVO vom 20.07.2009 § 37
  2. Bauer, Kurt, Nationalsozialismus. Ursprünge, Anfänge, Aufstieg und Fall
  3. Siehe Werra-Rundschau, 02.10.2015
  4. Zülsdorf-Kersting, Meik: Sechzig Jahre danach. Jugendliche und Holocaust. Eine Studie zur geschichtskulturellen Sozialisation. Berlin 2007 (Geschichtskultur und historisches Lernen, Bd. 2)
  5. Schönemann, Bernd: Lernpotentiale der Regionalgeschichte. In: Geschichte für heute 3 (2010), S. 5–16
  6. Die Zeit, 4.11.2010
  7. Das Parlament, Nr. 18-19, 24.04.2015, S.9
  8. Zülsdorf-Kersting, Meik: Wandel sichtbar machen. Eine geschichtsdidaktische Begehung historischer Lehr- und Lernorte. In: Gleba, Gudrun (Hg.): Osnabrück. Stadt – Land – Lernort, S. 15–32.
  9. Speitkamp, Winfried: Eschwege: Eine Stadt und der Nationalsozialismus, Marburg 2015, S. 7
  10. Siehe etwa Zimmer, Juden in Eschwege; Kollmann/König, Gedenkbuch, Namen und Schicksale; Kollmann, Geschichte der Stadt Eschwege; Kollmann, Beuermann; Strauß, Eschwege: Eine Stadt im Nationalsozialismus oder eine Nationalsozialistische Stadt?; Schweitzer, Neuenroth; Speitkamp, Eschwege: Eine Stadt und der Nationalsozialismus
  11. Schönemann, Bernd: Lernpotentiale der Regionalgeschichte. In: Geschichte für heute 3 (2010), S. 5–16
  12. Palfrey, John; Gasser, Urs: Born Digital: Understanding the First Generation of Digital Natives, Basic Books, 2008, S. 1
  13. Proelss-Kammerer, Anja: Medienpädagogik als zentraler Bestandteil historisch-politischer Jugendbildung: Medienarbeit rund um das Nuernberger Dokumentationszentrum und das ehemalige Reichsparteitagsgelände
  14. http://www.bpb.de/lernen/projekte/geschichte-begreifen/42324/oral-history?p=all (18.03.2016, 22:30)
  15. http://lokalo24.de/news/freies-w-lan-fuer-eschwege/623999/ (12.01.2016 21:30)
  16. Siehe: http://ddi.cs.uni-potsdam.de/Lehre/HypermediaLernsystemeWS2002-03/Papers/multimedia_def.pdf (18.03.2016, 22:30)
  17. So zum Beispiel die Schnittmengen im Lehrplan Gymnasiale Oberstufe Geschichte Q2: Deutschland zwischen Demokratie und Diktatur – Weimarer Republik und Nationalsozialismus
  18. Zülsdorf-Kersting, Meik: Wandel sichtbar machen. Eine geschichtsdidaktische Begehung historischer Lehr- und Lernorte. In: Gleba, Gudrun (Hg.): Osnabrück. Stadt – Land – Lernort, S. 15–32