Stolpersteine

Audioguide:

 
„In diesem Haus wohnte Hans mit seiner Familie. Ich weiß es noch genau, doch seit 2012 kann es auch jeder andere, der an diesem Haus vorbeikommt, sehen.

2008 beschloss die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Eschwege einstimmig, an dem Projekt ‚Stolpersteine‘ teilzunehmen.

Stolpersteine für Heinemann, Lore und Irma Rieberg

Die Stolpersteine vor unserem Haus in der Reichensächserstraße für die ermordeten Familienteile der Riebergs ©Hartmann/Wissenschaftliches Bildarchiv für Architektur

Wir sind auch bei unserem Rundgang an über 30 von ihnen vorbeigekommen, insgesamt liegen in Eschwege jetzt 118 dieser Steine.

Das ‚blinkende‘ Messing soll ins Auge fallen und dafür sorgen, dass der Betrachter somit, um in der Symbolik zu bleiben, über diesen Stein ‚stolpert‘. [1]

Diese Steine hier sind jedoch ganz dunkel und matt, erfüllen sie dann überhaupt ihren Zweck?

Ich sollte den Mann fragen, der der Künstler hinter diesem Projekt ist.“

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