Sachsenhausenlied

Das Sachsenhausenlied wurde im Winter 1936 von dem deutschen politischen Häftling Karl Wloch und seinen Freunden, den Kommunisten Bernhard Bästlein und Karl Fischer, geschrieben. Sie haben der Melodie des populären Arbeitsliedes „Die Bauern wollten Freie sein“ neue Worte untergelegt und hofften, dass das neue Lied zur Festigung der Brüderlichkeit der Häftlinge beitragen und den antifaschistischen Geist widerspiegeln würde.

Wie auch andere „bestellte“ Lagerlieder erlaubte die SS am Anfang die Aufführung des Sachsenhausenliedes und befahl den Häftlingen oft, es zu singen. Jedoch wurde das Lied später verboten. Ungeachtet der Verbote sangen die Häftlinge dieses Lied nun freiwillig heimlich weiter.