Fazit

Die Kinder, die in die Konzentrationslager deportiert wurden, hatten alles andere als eine normale Kindheit. Ihre Existenz stand im Konflikt zur nationalsozialistischen Ideologie und sie wurden gequält und viele ermordet. Der Alltag im KZ war hart und von Krankheiten, Hunger, Durst und den puren Überlebenskampf begleitet. Sie wurden von ihren Eltern getrennt und die Hoffnung war das Einzige, woran sie festhalten konnten. Ihr Verhalten wurde von dem Lagerleben beeinflusst und ihr Sozialverhalten unterschiedlich geprägt. Die Wenigsten haben überlebt. Die jedoch überlebt haben lebten und leben rund um die Welt verteilt. Eine Generation, die fast komplett von den Nationalsozialisten ausgelöscht wurde und die doch zusammenhielt. Alle Kinder gingen unterschiedlich mit dem Erlebten um. Doch denen, die den Mut fanden zu reden und uns aufzuklären, haben wir einen Großteil unseres Wissens über dieses schreckliche Verbrechen zu verdanken.  

„Du und ich , wir sind Freunde                                                                                       

Du und ich, wir haben uns lieb

Eines Tages, da öffnet sich vor uns das Tor

Die Nacht versinkt, die Sonne steigt empor

Du und ich, wir sind Freunde

Das vergessen wir nie, nie-bis ans Ende“.[1]

 


[1] Lauscherová, Irena, Die Kinder von Theresienstadt, Wien 1986, S.111